Umweltbildung für die Kinder von morgen

Durch das Einbeziehen umweltbezogener Anliegen in die Schulentwicklung wird Umweltbildung im Alltag der Schule lebendig.

Jeder Mensch ist davon abhängig, wie wir mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen und den Ressourcen, welche unser Planet zur Verfügung stellt, umgehen. Umfassendes Umdenken und Handeln wäre dennoch nötig. Nicht nur an unseren Schulen sollte sich etwas ändern, auch im Allgemeinen bedarf es mehr an ökologischer Sensibilisierung.

 

Umweltbildung an Österreichs Schulen

Von Institutionen wie Schulen wird schon mal erwartet, dass den Kindern beigebracht wird, wie sie den Müll richtig trennen oder wissen, welche Materialien recycelt werden können. Doch auch in diesem Bereich könnte sich noch mehr tun, indem weitere Chancen für eine nachhaltige Veränderung aufgezeigt werden. Sozusagen sollte darauf abgezielt werden, an unsere Nachfahren zu denken und Schüler und Schülerinnen darauf aufmerksam zu machen, dass ihre Kinder von unserer jetzigen Lebensweise abhängig sind.

 

Welche Ziele kann es geben?

Ein Ziel sollte es sein, unsere Kleinen auf die komplexe Verflechtung unterschiedlicher gesellschaftlicher Einflüsse, welche zum aktuellen Zustand der Umwelt geführt haben, aufmerksam zu machen. Ihnen erklären, dass gewisse Dinge dafür verantwortlich sind, warum wir mit Umweltverschmutzung zu kämpfen haben. Dazu bietet es sich an, gemeinsam mit Kindern, spielerisch nachhaltige Zukunftsszenarien zu entwickeln und sie zu bestimmten Handlungsschritten in ihrem Lebensalltag zu ermutigen. Derartige Projekte könnten Umweltbildung positiv fördern. Natürliche Lebensgrundlagen und Ressourcen werden somit besser von den Schülern und Schülerinnen verstanden und ihre Begrenztheit wird von nachkommenden Generationen möglicherweise nicht ignoriert. Wir müssen unsere Kinder darauf vorbereiten, dass sie unsere Zukunft solidarisch und verantwortungsvoll mitgestalten und nicht nur stille Betrachter sind.

„Unser Planet ist unser Zuhause, unser einziges Zuhause. Wo sollen wir denn hingehen, wenn wir ihn zerstören?“
Dalai Lama

Zeigen wir den Kindern, wie es richtig geht

Umweltbildung kann nur dann richtig erfolgen, wenn sich alle beteiligen. Ich spreche hier die Eltern an, die dabei eine große Rolle spielen. Warum sollte ein Kind in der Schule Mülltrennung und Nachhaltigkeit als wichtig erachten, wenn die Eltern es zu Hause nicht auch vorleben? Hört ein Kind zu Hause, dass diese Dinge nicht wichtig sind, kann es passieren, dass es in der Schule diese Werte nicht richtig erlernt.

 

Für Kinder ist es wichtig, dass aktuelle Themen aus dem Tages- und Weltgeschehen genutzt werden, da so ein besserer Bezug zur Umwelt hergestellt werden kann. Bekannte Themen wie Wasser, Boden, Luft usw. müssen mit gesellschaftsbezogenen und wirtschaftlichen Fragestellungen verknüpft werden. Diese wären unter anderem:

  • Gerechtigkeit
  • Ökologischer Fußabdruck
  • Nachhaltige Ressourcennutzung
  • Konsum
  • Lebensstil
  • Erneuerbare Energie
  • Tierschutz
  • Mobilität
  • Nahrungsmittelproduktion
  • Biotechnologie
  • Gentechnik

Wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Kinder ein Recht auf diese Bildung haben. Auch wenn einige Menschen denken, es ist nicht wichtig, auf unsere nachfolgenden Generationen zu achten. Vielleicht sind unter unseren Kindern Persönlichkeiten, die in Zukunft eine Wende herbeiführen und das gesamte ökologische Weltbild verändern. Um dies zu ermöglichen, muss also von den Eltern und Institutionen genug Unterstützung kommen.

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