Diesen 6 gesundheitlichen Belastungen ist man in der Schule ausgesetzt

Gesundheitsförderung bietet neue Entwicklungschancen und beugt Schulstress vor.

Gesundheit ist das größte Gut, welches uns Menschen zur Verfügung steht. Natürlich versuchen wir, so lange wie möglich, gesund zu bleiben – bis in’s hohe Alter. Aber damit wir diese Werte unseren Kindern weitergeben können, sollte Gesundheitserziehung in die Entwicklung einfließen. „Gesundheitsfördernde Schule“ setzt auf die Gestaltung eines positiven Lebensraums, sowie auf konkrete Informationsverteilung über verschiedene Gesundheitsthemen.

 

Doch das Konzept der „Gesunden Schule“ ist bereits älter als man vermuten möchte. Es entstand Ende der 80er Jahre durch das Netzwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO), des Europarates und der Europäischen Union. Mit häufigerem Aufkommen bestimmter Probleme in Schulen, sollte dieses Konzept dagegenwirken und eine bessere Atmosphäre für SchülerInnen und Lehrpersonen schaffen.

„Lieber sechs Stunden Schule als gar keinen Schlaf“
 – Schülerweisheit

Gesundheitliche Belastungen

  • Schulischer & beruflicher Leistungsdruck
  • Sozialer Anpassungs- und Konsumdruck
  • Bewegungsmangel
  • Einseitige Ernährung
  • Kommunikations- und Beziehungsprobleme
  • Ausgrenzung als soziale oder ethnische Minderheit

 

Welches Umfeld sollte demnach am besten gestaltet werden, um eine individuelle Verhaltensänderung herbeizuführen? Hier einige Anregungen, auf die die Gesundheitsförderung in gewissen Schulen abzielt:

  • Die Schule sollte mit dem regionalen Umfeld vernetzt werden.
  • Alle beteiligten Personen des Schulalltags sollten dazu beitragen, das Konzept zu verwirklichen.
  • Unterstützung bestimmter Leistungspotenziale der Schüler und Schülerinnen im Bezug auf gesundheitsbewusstes Handeln.
  • Kommunikationsstrukturen zwischen Eltern, Lehrpersonen und SchülerInnen sind unumgänglich.

 

Arbeitsplatz Schule

Man mag es nicht für möglich halten, aber die räumliche Gestaltung und Ergonomie der Schule hat große Auswirkungen auf Gesundheit, Lehr- und Lernerfolg. Klassenräume, Gänge, Außenanlagen und so weiter, sollten an die Bedürfnisse der Kinder und Erwachsenen angepasst werden. Doch schön gestaltete Institutionen alleine sind nicht ausreichend. Eltern, Geschwister und LehrerInnen spielen immer noch eine zentrale Rolle. Wenn sich die Eltern zu Hause nicht an die „Gesunde Schule“ halten, hat es wenig Sinn, Kinder davon zu überzeugen.

 

Soziale Schulkultur

Auch eine angemessene Schulkultur, also der Umgang mit anderen Mitschülern oder Mitarbeitern, ist nicht zu vernachlässigen. Eine „gute Schule“ stellt engagierte Lehrpersonen ein, die sich ihrer Ziele und den Zielen der Schule bewusst sind. Darunter fällt die Förderung des Selbstwertgefühls und der Selbstständigkeit von Schülern und Schülerinnen, soziale Beziehungen und ein günstiger Umgang mit Schulstress.

 

Moderne Schule setzt heutzutage auf Wohlbefinden, Individualität und Eigentätigkeit von allen die daran beteiligt sind. Das sind nicht nur SchülerInnen, sondern auch LehrerInnen und Eltern. Nur ein modernes, positives und soziales Schulklima lässt Eltern, Lehrpersonen und Kinder produktiv zusammenarbeiten.

 

Buchtipp!

Pädagogische Soziologie. Eine Einführung
Böhnisch, Lothar (2012): Pädagogische Soziologie. Eine Einführung. Weinheim: Juventa.

 

Lob der Schule: Sieben Perspektiven für Schüler, Lehrer und Eltern
Bauer, J. (2008). Lob der Schule: Sieben Perspektiven für Schüler, Lehrer und Eltern. Hamburg: Hoffmann und Campe.

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