Gesellschaftliche Bedingungen von Bildungsprozessen

Wie alle Bildungsinstitutionen ist Schule Teil einer Gesellschaft, die von Differenzordnungen geprägt ist. Diese gesellschaftliche Verwobenheit von Bildungsprozessen wird in der Lehrveranstaltung bearbeitet: Mögliche Anknüpfungspunkte bieten Fragen gesellschaftlicher Gleichheit beziehungsweise Ungleichheit wie sie sich beispielsweise in Privilegierungs- und Deprivilegierungsprozessen in Schulen zeigen. Konkret lässt sich das in den Debatten um sogenannte ‚Bildungsferne‘, Gender, Geschmacksbildung, Migration, Religion oder Sprache nachzeichnen. Diese Verwobenheit von Bildungsinstitutionen wird sowohl in der pädagogischen Tätigkeit als auch in der Organisation der Institutionen sichtbar.

Die Absolventinnen und Absolventen…
… kennen die Studierenden grundlegende bildungssoziologische Theorien und Begriffe und deren Relevanz für den LehrerInnenberuf.
… verfügen die Studierenden über die Fähigkeit, Erziehungs- und Bildungsprozesse aus einer gesellschaftskritischen Perspektive zu beurteilen

 

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